Sollten Sie Fragen

haben, können Sie uns

gerne kontaktieren:

 

Dr. David Pfister

Mailbox:

0176 83284007
Email:

psychotherapie.pfister@gmail.com

 

Stefanie Pfister

Mailbox:

0176 34018688

Email:

praxis-spfister@mail.de

 

 

 

Psychotherapie

"Wer psychisch krank ist, ist selbst schuld!“

So oder ähnlich lautet häufig die allgmeine Einschätzung zu psychischen Krankheiten. Ist jemand depressiv, so soll er sich doch mal zusammenreißen und etwas Schönes machen, z.B. ins Kabarett gehen und der Ängstliche solle sich doch etwas entspannen!

Dabei wird mindestens jeder zweite Mensch im Laufe seines Lebens einmal psychisch krank, jeder vierte Arztbesuch geschieht eigentlich aufgrund von seelischen Schwierigkeiten. Zurzeit sind in Deutschland 8 Millionen Menschen psychisch erkrankt. Das ist nicht neu, sondern war schon immer so, es wird heute nur leichter festgestellt und es gibt eine angemessene Versorgung. Alle Körperteile können im Laufe des Lebens erkranken, warum dann nicht das komplexeste Organ, das wir haben? Krankheit ist normal und gehört zum Leben. 

Wikipedia-Link zu psychischer Krankheit

 

Auf der anderen Seite gibt es auch die Tendenz, alle Probleme im Leben von Menschen als Krankheiten auszulegen „Ach, Du brauchst doch dringend eine Therapie!“. Deshalb denken auch viele Menschen, dass eine Psychotherapie nur eine Flucht vor Verantwortung und eigentlich übertrieben ist. Kinder werden oft als krank abgestempelt, obwohl die Familie eigentlich das Problem ist. 

 

Was ist also psychische Krankheit und wer braucht Therapie?

Das wichtigste Kriterium einer Krankheit ist das Leid, nicht die Abweichung von der Norm oder das Auftreten von Problemen! Auffällige Charakterzüge oder Verhaltensweisen sind durchaus in Ordnung und spannend. Auch das Auftreten von Problemen ist normal und gehört zum Leben wie Essen und Trinken. Menschen in schweren Krisen brauchen auch nicht unbedingt immer eine Psychotherapie.

Wenn ein Mensch leidet und bemerkt, dass sein Umgang mit Problemen selbst problematisch ist und er nicht mehr in der Lage ist, sich zu verändern, ist eine Psychotherapie möglicherweise sinnvoll.  Die psychischen Erkrankungen können dann eine Eigendynamik entwickeln, die oftmals ohne professionelle Utnerstützung schwer zu durchbrechen ist.

Wikipedia-Link zu Psychotherapie 

 

Die häufigsten psychischen Erkrankungen sind:

 

  • Ängste 

Betroffene haben entweder unspezifische Ängste oder ganz konkrete Furcht.

 

  • Depressionen (Burn-Out)

Betroffene sind niedergeschlagen, hoffnungs- und lustlos. Schlaf, Sexualität und Appetit können beeinträchtigt sein.

 

  • bipolare Störung

Betroffene erleben manische Phasen, in denen sie rastlos und enthemmt sind, aber auch Phasen der Depression.

 

  • Sucht (verschiedenste Stoffe aber auch stoffungebunden (z. B. Spiele oder Online-Sucht)

Betroffene können nicht mehr aufhören, das Suchtmittel zu konsumieren, obwohl das ganz massive negative Folgen hat.

 

  • Zwänge

Betroffene müssen immer wieder die gleichen als unnötig empfundenen Gedanken denken oder Handlungen ausführen (Waschen, kontrollieren etc.)

 

  •  Somatisierungsstörung

Betroffene haben körperliche Symptome, die nicht ausreichend durch körperliche Gründe erklärt werden können.

 

  • Schmerzsstörung

Betroffene haben Schmerzen, die nicht ausreichend durch körperliche Gründe erklärt werden können.

 

  • Essstörungen (Magersucht, Bulimie)

Betroffene fühlen sich zu dick oder haben Essatacken mit anschließendem Erbrechen.

 

  • Schizophrenie

Betroffene leiden unter Verfolgungswahn und Stimmenhören.